Dienstag, 26. Januar 2021
Samstag, 27. Dezember 2014
Mein erstes Weihnachten
So, da bin ich wieder. Ich wollte schon so lange, dass mein Schreiberling mal wieder berichtet, aber der war ja im "Vorweihnachtsstress". Allein schon dieses Wort: "Vorweihnachtsstress". Irgendwie seid ihr Zweibeiner ein komisches Völkchen. Mama Britta zum Beispiel: Sie schleicht abends durchs Haus, wenn alles schläft und raschelt hinter verschlossenen Türen mit Papier. Als sie hörte, dass eines der Kinder noch wach war, schimpfte sie: "Hier kommt mir jetzt keiner ein! Ich habe etwas wichtiges mit den Engeln zu erledigen." Papier rascheln mit Engeln. Gehört das zur Vorweihnachtszeit dazu? Zwei Tage vor diesem "Weihnachten" sind wir auf einen Bauernhof gefahren. Tiere waren aber nirgendwo zu sehen. Statt dessen standen überall abgesägte Bäume rum. Stellt euch das mal vor! Und dann hat sich die ganze Familie um einen Baum gestellt und ihn mindestens fünf Minuten angesehen. Also, ich muss da nicht lange überlegen. Wenn ich eine Nachricht hinterlassen will, pinkle ich einfach dagegen, aber niemand hat den Baum ange... – na du weißt schon. Statt dessen wurde dieser Prachtkerl von einem Baum durch ein hässliches graues Rohr geschoben und kam auf der anderen Seite ganz schmal wieder raus. Zum Glück ist das nicht so geblieben. Am Nachmittag hat Papa Marc den Baum wieder befreit und alle haben sich gefreut und bunte, glitzernde Kugeln an seine Äste gehängt. Knochen wären mir lieber gewesen. Gerade als ich das zu Ende gedacht hatte, bekam ich einen leckeren Schinken-Knochen und einen kuscheligen Schlafplatz. Soweit so gut Freunde. Macht's gut. Bis bald!
Euer Bootsmann
Freitag, 5. September 2014
Es ist Muschelzeit
Juhu! Bei dem tollen Wetter macht nichts Mahr Spaß als zu planschen, aber schau doch selbst...
Dienstag, 2. September 2014
Mein Freund Joseph
Heute war ich in der Welpen-Spielstunde und habe meinen Freund Joseph wieder getroffen. Letzten Samstag haben wir so toll miteinander gespielt und heute gleich weiter gemacht, aber seht doch selbst...
Mein erster Urlaub - Wir fahren nach Vimmerby
Die Stadt der Riesen-Trinknäpfe
Nachdem ich diese ewig lange Autofahrt überstanden hatte, brauchte ich erstmal etwas Schlaf. Gegen 5 Uhr ging die Sonne auf und ich war wieder fit für neue Abenteuer. Ich glaube, Mama hätte gern noch ein wenig weiter geschlafen. Wir haben bis 7 Uhr gespielt und später sind wir in eine Stadt gefahren, die Vimmerby hieß. Dort war ein rieeeeesieeeeeger Trinknapf. Ich hätte so gern drin geplanscht, aber das Ding war zu hoch.Sonntag, 17. August 2014
Mein erster Urlaub - Die Fahrt nach Schweden
Hallo, da bin ich wieder! Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt daran, dass meine Zweibeiner mit mir im Urlaub waren, aber der Reihe nach.
Meine Freundin Jackie und ich saßen hinter den Zweibeinern. Der Platz war groß. Das war toll! Als alle im Auto waren ging es los, aber was war das? Es ist noch jemand mit gekommen, eine Frau. Wieso hab' ich sie nicht einsteigen sehen? Ich konnte sie sprechen hören, aber nicht sehen. Eins weiß ich – die Frau muss sich gut ausgekannt haben. Ständig sagte sie so etwas wie: "In 100 Metern rechts abbiegen" oder "Wenn möglich, bitte wenden". Manchmal hat Papa auch geantwortet. Das war dann meistens nicht so nett.
Und es müssen noch mehr an Bord gewesen sein. Die Stimmen waren nur manchmal und auch nur sehr leise zu hören. Wenn sie gesprochen haben, waren die beiden Mädchen auf den Rücksitzen leise. Ein Mädchen mit leiser Stimme hieß Bibi, die andere Tina. Die Fahrt dauerte zieeemlich lange. Das Gute war aber, dass ich bei jeder Pause die leckersten Naschereien bekommen habe. Irgendwann am Abend sind wir in ein Haus gegangen. Das war auch rot, wie zu Hause und dann bin ich eingeschlafen.
Samstag, 26. Juli 2014
Mein erster Besuch beim Tierarzt
Gestern haben wir einen Ausflug gemacht. Wir sind wieder in eine große schwarze Kiste mit Rädern gestiegen. Ich durfte auf Mamas Schoß sitzen. Als wir an kamen wurde ich, wie ein kleiner König, aus dem Auto und über die Straße getragen. Am Eingang hing ein Schild. Dort drauf stand "Tierärztliche Gemeinschaftspraxis", schwierige Worte. Drinnen waren ganz viel andere Hunde. Das war toll! Nur Jackie fand es nicht so toll wie ich. Die hat die ganze Zeit gestanden und meistens an der Leine gezogen und wollte raus. Ich habe versucht sie zu beruhigen und ihr meine kleine Pranke auf die Schulter gelegt, damit sie sich neben mich legt. Das hat aber alles nichts geholfen.
Irgendwann durften wir in ein kleines Zimmer. Dort war ein Mann mit weißer Hose. Der war ganz lieb zu mir und hat mich durchgekrault. Jackie ging nun richtig ab. Sie zog an der Leine was das Zeug hielt und stand vor der Tür, in der Hoffnung, dass sich ein Fluchtweg auftut. Papa hat sie dann hoch gehoben und auf den Tisch gestellt, wo sie eine kleine Spritze bekommen hat. Ich habe auch schon zwei Spritzen bekommen und fand es gar nicht schlimm. Es war schön, so viele andere Hunde zu sehen und der Tierarzt war auch nett.
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